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Die Prostata

Über die Prostata

Sanfte Vorsorge der Prostata
Schonende Prostata-Therapie

Die Prostata

Die Prostata ist eine etwa kastaniengroße Drüse, die zu den inneren Geschlechtsorganen des Mannes gehört. Ihre wichtigste Aufgabe ist es, ein Sekret zu bilden, das zusammen mit den Samenzellen aus dem Hoden und der Flüssigkeit anderer Drüsen das Sperma ergibt. Die Prostata befindet sich unter der Harnblase und über der Muskulatur des Beckenbodens. Hinter der Prostata liegt der Mastdarm, so dass sie vom Darm aus mit einem Finger ertastet werden kann.

Ein erhöhter PSA-Wert oder Prostatabeschwerden können eine Prostatavergrößerung oder eine Prostataentzündung als Ursache haben, aber es kann sich auch um einen Prostatakrebs handeln. Gerade im Anfangsstadium verursachen Prostatakarzinome kaum Beschwerden. Die Ursache der Beschwerden sollte frühzeitig abgeklärt werden, um gute Behandlungserfolge zu erzielen. Laut der deutschen Krebshilfe ist Prostatakrebs mit rund 64.370 Neuerkrankungen im Jahr bei Männern heute die häufigste Krebsart in Deutschland. (krebshilfe.de, Stand: 26.01.2012)

Prostatabeschwerden, die verschiedene Ursachen haben können, sind beispielsweise häufiges Wasserlassen, erschwertes Wasserlassen, Schmerzen beim Wasserlassen oder verstärkter Harndrang.

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Sanfte Prostatakrebs-Vorsorge 

Prostata-Elastographie: 
Mit der Prostata-Elastographie können gutartige von eventuell bösartigen Arealen in der gesamten Prostata biopsiefrei unterschieden werden. Basierend auf Ultraschall kann die Elastographie Tumorareale digital aufzeigen. Daraufhin werden entweder gezielt und punktgenau Gewebeproben zur Abklärung entnommen oder es wird auf Wunsch des Patienten darauf verzichtet. Die Prostatabiopsie kann durch den Einsatz von Biomarkern ersetzt werden.

Wie funktioniert die Elastographie der Prostata?
Die konventionelle Bildgebung durch Ultraschall wird ergänzt durch die gleichzeitige Bewertung der Gewebekonsistenz der dargestellten Strukturen. Der Untersuchende löst über den Schallkopf Impulswellen aus, die von verschiedenen Gewebearten unterschiedlich reflektiert und/oder absorbiert werden. Dies lässt Rückschlüsse auf die Härte des dargestellten Gewebes zu. Die elastographische Beurteilung der Prostata erfolgt im Rahmen einer transrektalen Ultraschalluntersuchung durch den Enddarm. Sie ist in der Regel schmerzlos und ohne vorherige Betäubung durchführbar.

Was leistet die Elastographie der Prostata?

  • Erfassung des gesamten Prostatavolumens mit höchster Aussagekraft im Randbereich der Drüse, dadurch können selbst kleinste Auffälligkeiten entdeckt werden
  • Die digitorektale Untersuchung der konventionellen Prostatavorsorge erreicht oft nicht alle zu untersuchenden Areale, die Elastographie kann in diesen Bereichen weitere Aufschlüsse geben
  • Nicht-invasive, nebenwirkungslose Untersuchung und damit Vermeidung von Blutungen, Infektionen und Verteilung maligner Zellen innerhalb der Prostata und in das umliegende Stroma

  • Unterscheidung zwischen gutartigen und bösartigen Veränderungen durch Bewertung der Gewebehärte

  • Manchmal sind trotz niedriger PSA-Werte Veränderungen darstellbar, daher optimierte Prostata-Vorsorge

  • Entscheidungshilfe bei der Wahl einer individualisierten patientenspezifischen Therapieform im Falle einer Prostataerkrankung

  • Der Vorgang kann problemlos und ohne jegliche Nebenwirkungen mehrfach wiederholt werden, bis eine valide Beurteilung des Befundes möglich ist

  • Regelmäßige Verlaufskontrollen sind aufgrund der fehlenden Nebenwirkungen (wie z.B. Strahlenbelastung oder Kontrastmittelunverträglichkeit) problemlos durchführbar

  • Ergänzende Bildgebung vor geplanten chirurgischen Interventionen zur optimierten Eingriffsplanung

Diagnostische Apherese
Ein patentiertes Verfahren der Dr. Kuebler GmbH

(Deutsches Bundespatent 42 28 389, Europäisches Patent 0.584.715, US Patent 5,529,903, Japanisches Patent 211352)


Je früher Krebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Die Dr. Kübler GmbH verfügt über eine patentgeschützte Früherkennungstechnik, um zirkulierende Tumorstammzellen aus der Blutbahn zu isolieren, denn Krebs ist eine Erkrankung unregelbarer Stammzellen, die sich Jahre vor dem Nachweis eines Primärtumores oder gar seiner Metastasen in der Blutbahn entwickelt hat. Sollte eine Therapie notwendig sein, kann sie dank dieser Methode der Früherkennung zum frühestmöglichen Zeitpunkt beginnen. Durch Monitoring der abnehmenden Tumorzellzahl können wir den Erfolg der therapeutischen Maßnahmen kontrollieren.

Wie funktioniert das Diagnoseverfahren der Apherese?
Die Isolierung in der Blutbahn zirkulierender Tumorstammzellen durch Apherese erfolgt unter standardisierten physikalischen Parametern. Die Apherese-Maschinen sind nach TÜV und Medizingeräte-Gesetz zertifiziert und laufen nach definierten Zyklen. Die Sammlung dauert ca 1,5 Stunden und der Patient kann dabei liegen. Es wird ein venöser Zugang geschaffen und die Nadel wird an ein Schlauchsystem angeschlossen. Die apheretisch gewonnenen Zellen werden durch einen Dichtegradienten in verschiedene Fraktionen getrennt. Danach werden die relevanten Zellen mehrfach gewaschen, bis der gewünschte Reinheitsgrad erreicht ist. Mit einem speziell entwickelten Test, der den Einzelzellnachweis erlaubt, wird mittels verschiedener molekularer Biomarker ein Expressionsprofil des Charakters der zirkulierenden Tumorstammzellen erstellt. Durch zeitgleiche Anwendung der FISH-Analytik (Fluorescence in situ Hybridisation) gelingt der Nachweis des Grades der Beschädigung und Amplifikation von Genen, z.B. erb/B-2 der Tumorstammzelle.

Was leistet die diagnostische Apherese?
Die diagnostische Apherese ermöglicht die biopsiefreie Gewinnung von Tumorstammzellen aus der Blutbahn. Außerhalb des Körpers können diese Zellen dann auf spezifische Krebs-Antigene und ihr Metastasierungs-Potenzial hin untersucht werden.


Die diagnostische Apherese sagt dem Patienten und dem Therapeuten:

  • Wie viele Tumorstammzellen im Vergleich zu 1 Mio. gesunder Zellen im Blut sind

  • Welche molekulare Qualität diese Zellen haben

  • Ob die Gewebeveränderung der Prostata maligne oder benigne ist

  • Ob diese Zellen Anschluss an die Blutbahn haben

  • In welchem Stadium sich die Erkrankung befindet
     
  • Ob die Zellen gegen Strahlen und/oder Chemotherapie resistent sind

  • Aus welchem Organ die Zellen stammen (Nachweis aller Onkoproteine und damit organspezifische Zuordnung)

  • Ob Metastasen vorhanden sind

  • Welche Therapie diese Zellen abtötet

Damit ermöglicht die diagnostische Apherese:

  • Die sehr frühe Erkennung von Krebs, noch bevor der Primärtumor in bildgebenden Verfahren sichtbar ist (Erkennung auch von Lymphknotenmetastasen)

  • Ein schmerzfreies Diagnoseverfahren ohne Nebenwirkungen

  • Eine targetspezifische, maßgeschneiderte Therapieplanung nach dem individuellen Krankheitsbild

  • Die Gewinnung von Zellen, um eine Tumor-Schutz-Impfung herzustellen (siehe bitte unter Behandlung „Tumor-Schutz-Impfung“)

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Schonende Behandlung 

Prostata-Lasertherapie
Minimal-invasive Prostata-Therapie

Bei der therapeutischen Laservaporisation handelt es sich um ein revolutionäres, minimal-invasives Verfahren. Inzwischen werden Laserverfahren nicht nur bei gutartigen, sondern auch bei bösartigen Erkrankungen eingesetzt, entweder palliativ oder durchaus auch kurativ.

Die schonende Prostatatherapie per Laser ist ein innovatives Verfahren zur Therapie bei Prostatakrebs (sowie bei anderen Krebserkrankungen), sofern ein Verlassen der derzeitigen Krebsleitlinien gewünscht und möglich ist.


Wie funktioniert die Laservaporisation?
Bei einer Laservaporisation  wird „kohärentes“  Licht, das ist ein Lichtstrahl aus Photonen gleicher Wellenlänge, auf das Gewebe gestrahlt. Dieser Lichtstrahl hat als Folge einer physikalisch extrem hohen Bündelung der Photonen eine sehr hohe Energiedichte. Mit Hilfe dieser hochenergetischen Laserenergie wird das Prostatagewebe vaporisiert (verdampft). Der Laser zerlegt die Zellen in kleinste resorbierbare Bestandteile und unterbricht sofort den Blutfluss in den zuführenden Kapillaren. Im Falle einer gutartigen Prostatavergrößerung erreicht man somit eine sehr schnelle Gewebereduktion und verschließt gleichzeitig sofort die entstandene Wundfläche. Dies führt zu einer optimalen Blutstillung während der Operation und im Falle eines bösartigen Befalls des vaporisierten Gewebes wird größte Sicherheit in Bezug auf eine mögliche Zellverschleppung erreicht.

Was leistet die Laservaporisation?

  • Rasche und schonende Minimierung der durch die gutartige Prostatavergrößerung verursachten Beschwerden
                
  • Nebenwirkungsarme Behandlungsmethode: deutlich reduzierte Gefahr von Impotenz oder Inkontinenz

  • Schnelle Rekonvaleszenz und kurze postoperative Katheter-Verweildauer

  • Kreislaufschonung durch geringen intraoperativen Blutverlust

  • Die Durchführbarkeit ist bei Einnahme von gerinnungshemmenden Mitteln wie z.B. ASS  nur selten eingeschränkt

  • Weitestgehende Vermeidung der Einschwemmung von Tumor-Stammzellen in den Kreislauf 

Indikationen:

  • Gutartige Prostatavergrößerung (BPH)
  • Obstruktive Harnabflussstörungen

 Erweiterte Indikationen:

  • Lokal begrenztes Prostatakarzinom, falls der Patient nicht leitlinienkonform therapiert werden will oder kann
  • Fortgeschrittenes Prostatakarzinom zur Palliation bei lokaler Symptomatik

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Körpereigene Stimulierung des Immunsystems

Die Körpereigene Stimulierung des Immunsystems bei Prostatakrebs ist eine Methode, welche das Immunsystem gezielt bei der Bekämpfung von Tumoren und Metastasen unterstützt. Sie kann zusätzlich zur Immuntherapie, Kryotherapie oder Laservaporisation angewandt werden.

Wie funktioniert die Körpereigene Stimulierung des Immunsystems?
Die natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) des Immunsystems sind für die Beseitigung von Tumorzellen und von Tumor-Stammzellen im Körper verantwortlich – vorausgesetzt sie erkennen ihre Ziele und sind in ausreichender Menge vorhanden.

Durch die Tumor-Schutz-Impfung, welche die individuell-spezifischen, körpereigenen Tumor-Antigene u. a. Hitze-Schock-Proteine (HSP70, etc.) des jeweiligen Patienten enthält, werden die NK-Zellen bei der Erkennung ihrer Ziele unterstützt. Es kommt also zu einer Verstärkung der Immunantwort.

Am Effizientesten ist es, die Hitze-Schock-Proteine aus zirkulierenden Tumor-Stammzellen des Patienten zu isolieren. Dazu bedarf es einer Apherese.

Warum müssen Tumor-Stammzellen beseitigt werden?
Und nicht nur die Tumorzellen?

Krebs ist eine Erkrankung nicht regelbarer Tumor-Stammzellen. Am Gefährlichsten sind nicht die differenzierten Tumorzellen, sondern die aggressiven und invasiven Tumor-Stammzellen, die ein instabiles Genom enthalten.

Darüber hinaus sind die Tumor-Stammzellen sehr widerstandsfähig gegen Chemo- und Strahlentherapie. Diese Fähigkeit haben sie von den Gewebestammzellen geerbt. Sie sind sehr mobil und überreichlich mit Reparaturenzymen und Membrantransportern ausgestattet.

Das bedeutet, sie können sich in weit entfernt liegenden Geweben ansiedeln, sind widerstandsfähiger gegen eine Strahlentherapie, weil sie Erbgutschäden umgehend reparieren und resistent gegen Zytostatika, die sie mittels Proteinen einfach wieder aus der Zelle heraus transportieren. Darum treffen viele Therapien ihr eigentliches Ziel nicht immer.

Dagegen bewirkt eine Therapie, die sich gezielt gegen Tumorstammzellen richtet, zunächst keine sichtbare Rückbildung des Tumors, lässt ihn aber im Laufe der Zeit an Nachschubmangel verkümmern (siehe Näheres unter Titelgeschichte Krebsforschung von Prof. Dr. O. Wiestler)

Was sind Hitze-Schock-Proteine?
Hitze-Schock-Proteine (engl. Heat Shock Protein, HSP) sind Proteine, die anderen Proteinen unter Extrembedingungen helfen ihre Form zu bewahren. Sie werden besonders bei zellulärem Stress (Hitze, Kälte, Strahlung, etc.) in erhöhtem Maße gebildet. In diesen Situationen zellulären Stresses stabilisieren Hitzeschockproteine zelluläre Proteine, um sie vor Denaturierung zu schützen. Tumorzellen produzieren eine stark erhöhte Menge an HSP.

Was leistet die Körpereigene Stimulierung des Immunsystems?

  • Gezielte Bekämpfung sowohl der Tumorzellen als auch der Tumor-Stammzellen
  • Beseitigung nicht regelbarer Tumor-Stammzellen auf natürliche Weise durch Stimulierung des Immunsystems

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Immuntherapie
Gezielte, targetspezifische Aktivierung des Immunabwehrsystems

Bei einer großen Anzahl an zirkulierenden Tumor-Stammzellen empfiehlt sich die targetspezifische Aktivierung des Immunsystems. Bei dieser sog. kombinierten Immuntherapie werden tumor-antigen-erkennende Dendritische Zellen und natürliche Killerzellen in Kultur vermehrt und dem Patienten appliziert.

Wie funktioniert die Immuntherapie bei Prostatakrebs?
NK-Zellen sind im Körper vorhandene natürliche Killerzellen, die freigesetzte Tumor-Stammzellen in der Blutbahn und im Gewebe entdecken und eliminieren können. Nehmen die Tumor-Stammzellen überhand, können wir die bei der Apherese gewonnen körpereigenen NK-Zellen in einer Zellkultur vermehren. Diese werden in den Kreislauf appliziert, um das Immunsystem zu stärken und um eine Immunkompetenz gegen die malignen Zellen zu erwirken.

Was leistet die Immuntherapie?

  • Gezielte Beseitigung der Tumor-Stammzellen, nicht nur der Tumorzellen

  • Bekämpfung der nicht regelbaren Stammzellen auf natürliche Weise durch Aktivierung des Immunsystems

  • Wirksamkeit auch bei chemo- und strahlenresistenten Zellen

Dies ist der Weg in die Zukunft der modernen Krebstherapie; er kann nur erfolgreich sein, wenn ein individuelles Expressionsprofil der Tumor-Stammzelle erstellt wird, und wenn eine maßgeschneiderte Therapie durchgeführt wird.

Es handelt sich bei diesen von uns entwickelten Diagnose- und Therapie-Techniken um qualitativ neue Schritte, die Kosten sparen und der Individualität menschlichen Tumorgeschehens gerecht werden.


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Kinase-Inhibitoren
Medikamentöse Unterstützung der Therapien durch Kinase Inhibitoren.

Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Diagnose des individuellen Krankheitsbildes und sind noch keine Therapieempfehlung.

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    Kontakt:

  Dr. Kübler GmbH
     Siebertstr.6
     D-81675 München

     Tel.:    +49 (0) 89 189 44 63 0
     Fax:    +49 (0) 89 189 44 63 29

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