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GLIOBLASTOM
Glioblastom und Tyrosin-Kinase-Inhibitoren

nach neuesten Forschungsergebnissen ist das Glioblastom der Prototyp eines sog. angiogenetischen Tumors. Dies bedeutet, dass sich die nach der OP verbleibenden residualen Tumorzellen aktiv durch Sekretion von VEGF Kapillaren rekrutieren und Monozyten zu Endothelzellen verwandeln können. Dadurch ist das Rezidiv vorprogrammiert, es sei denn, Sie inhibieren möglichst individualspezifisch die Motoren der Tumorentstehung, die sog. Tyrosin-Kinasen mit Tyrosin-Kinase-Inhibitoren.

Wir verfügen über eine ganze Palette effizienter Tyrosin-Kinase-Inhibitoren, die je nach dem Kinaseprofil des Erkrankten eingesetzt werden können (nach individueller Rezeptur). Das Vorhandensein und das Kinase-Profil gliapositiver Zellen können wir durch biopsiefreie Materialgewinnung unter Ausnutzung einer undichten Blut-Hirn-Schranke aus der Blutbahn per diagnostischer Apherese bestimmen.

Es handelt sich dabei um ein patentgeschütztes Verfahren.

Sie erhalten danach ein komplettes Profil der von den jeweiligen Kinasen abhängigen Onkoproteine, so dass eine individualspezifische am molekularen Target orientierte Verordnung möglich ist.

Allein oder in Kombination mit Hydroxyharnstoff können Sie dadurch das Überleben Ihrer Patienten deutlich verbessern.
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